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Spirulina – die vegane Proteinquelle

Mai 17, 2022 6 min lesen.

Spirulina – die vegane Proteinquelle bionutra blog 3

Spirulina ist eine Mikroalge, die aufgrund ihres Reichtums an Mineralien und Vitaminen ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel ist. In diesem Artikel geben wir einen kleinen Überblick über die erstaunlichen Eigenschaften dieses Superfoods.

Inhaltsverzeichnis

1. Spirulina kurz erklärt
2. Welche Inhaltsstoffe sind in Spirulina enthalten? 
3. Vorteile von Spirulina
4. Dosierung, Verzehr- und Darreichungsform
5. Was ist bei der Anwendung zu beachten?

1. Spirulina kurz erklärt

Das natürliche, gesunde und wirksame Nahrungsergänzungsmittel Spirulina wird tatsächlich schon seit sehr langer Zeit verwendet. Schon die Inkas verzehrten Spirulina als eigenständiges Nahrungsmittel. Die Kanembou-Frauen im Tschad ernten Spirulina seit Langem, trocknen sie und verzehren sie zusammen mit Hirse. Eine einzelne Ration enthält etwa 10 g Spirulina.

Spirulina (benannt nach ihrer spiralförmigen Form) gehört zur Familie der filamentösen Cyanobakterien oder blaugrünen Mikroalgen. Diese Cyanobakterien existieren seit über drei Milliarden Jahren auf der Erde und sind wahrscheinlich der älteste Mikroorganismus auf unserem Planeten! Als echtes Superfood wächst sie natürlich in Seen in der Nähe des Äquators, in Indien, im Tschad und in Mexiko, wo sie von der lokalen Bevölkerung regelmäßig verzehrt wird.

2. Welche Inhaltsstoffe sind in Spirulina enthalten?

Eiweiß von hervorragender Qualität

Spirulina enthält je nach Herkunft zwischen 55 % und 70 % hochwertige Proteine (aufgrund ihres Anteils an Aminosäuren). Diese Mikroalge enthält alle acht Aminosäuren, die unser Körper unbedingt benötigt. Normalerweise findet man sie alle zusammen nur in tierischen Produkten, wenig in Pflanzen: Mikroalgen sind Ausnahmen von der Regel. Mehrere Studien zeigen, dass Spirulina oder ihre Extrakte Krebserkrankungen bei Menschen und Tieren verhindern oder hemmen. Spirulina interagiert nämlich mit dem Immunsystem, zu dessen Stimulierung sie beiträgt. Die Forschung zeigt, dass Spirulina auch eine antivirale Wirkung hat. [1] Außerdem kann sie beim Abnehmen helfen, da sie dank der in ihr enthaltenen Proteine, die sättigend wirken, eine appetithemmende Wirkung hat.

Ungesättigte Fettsäuren 

Spirulina enthält auch eine interessante Menge an ungesättigten Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolensäure).

Pigmente

Einer der sehr interessanten Bestandteile von Spirulina ist Chlorophyll. Es hat einen positiven Einfluss auf die Bildung von roten Blutkörperchen und reinigt das Blut. Tatsächlich ist Chlorophyll mit seinem Häm-Kern (wie der in unseren roten Blutkörperchen) in der Lage, das in ihm enthaltene Magnesium zu chelatieren (unsere roten Blutkörperchen enthalten Eisen, nicht Magnesium). Das bedeutet, dass es auch in der Lage ist, andere Elemente wie Toxine zu chelatieren und somit das Blut von ihnen zu reinigen.

Auch Phycocyanin, der exklusive Bestandteil von Spirulina, hat entgiftende und das Immunsystem stimulierende Eigenschaften, die bereits nachgewiesen wurden (siehe unten) und noch weiter erforscht werden, um neue Wirkungen zu erfahren.

Spurenelemente und Mineralien

Spirulina enthält Zink, Selen, Mangan, Eisen, Kupfer und Chrom sowie alle Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium, Phosphor).

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3. Vorteile von Spirulina

Spirulina ist ein Antioxidans

Spirulina trägt dank ihrer antioxidativen Moleküle (Gamma-Linolensäure, Phycocyanin, Tocopherol, Carotin, Selen und Zink), die die Bildung von freien Radikalen verhindern, zur Verlangsamung der Hautalterung bei. Die in Spirulina enthaltene Gamma-Linolensäure verleiht der Epidermis Geschmeidigkeit, Elastizität und damit Zartheit. Die Zellwand von Spirulina ist im Gegensatz zu Meeresalgen sehr dünn, sodass die Nährstoffe schnell und vollständig vom Körper aufgenommen werden und auch von Kindern und älteren Menschen leicht verwertet werden können. [2]

Spirulina hat eine reinigende Wirkung

Die reinigende Wirkung von reiner Spirulina führt zu einer schnellen und effektiven Ausscheidung von Schadstoffen und Milchsäure. Dadurch sorgt sie für mehr Energie und eine schnellere Erholung nach einem Training oder einem Wettkampf.

Spirulina, ein natürlicher Energieschub

Spirulina ist ein echtes Energiekonzentrat, da sie Eisen, Vitamin B12 und Beta-Carotin enthält. Sie ist daher für Sportler von großem Interesse, insbesondere im Hinblick auf die Sauerstoffversorgung der Muskeln, da die essenziellen Fettsäuren die Integrität der Zellen unterstützen, die für ein gut funktionierendes Immunsystem unerlässlich sind.

Chinesische Forscher haben nachgewiesen, dass Phycocyanin, das einzigartige respiratorische Proteinpigment der Spirulina, im Knochenmark, dem Sitz der Erythropoese, eingreift, indem es die Entwicklung und Differenzierung von Stammzellen der roten und weißen Blutlinien stimuliert [2]. Diese Entdeckung wird durch ein japanisches Experiment nach der Bombardierung von Nagasaki und ein russisches Experiment nach der Explosion des Kernkraftwerks von Tschernobyl bestätigt.

Japanische Patienten im St. Francis Hospital in Nagasaki wurden von Dr. Tatsuichiro Akizuki mit einer strengen Diät aus braunem Reis, Miso, Wakame- und Kombu-Algen sowie Spirulina behandelt, die ihnen das Leben rettete [3]. In Weißrussland sank bei 146.000 bis 1.600.000 Kindern, die 45 Tage lang mit 5 g Spirulina pro Tag am Institut für Strahlenmedizin in Minsk behandelt wurden, die Strahlenbelastung.

Spirulina enthält viel Eisen

Sie ist eine wichtige Quelle für Eisen (von 800 mg bis 1800 mg pro kg, das ist 20 Mal mehr als Weizenkeime!), ein Mineralstoff, der hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Innereien und Fisch vorkommt.

Aus diesem Grund ist Spirulina für Vegetarier, Sportler, anämische Menschen, Schwangere und Jugendliche in der Wachstumsphase sowie für Bevölkerungsgruppen, die dem Risiko eines Eisenmangels ausgesetzt sind, sehr interessant.

Spirulina ist beliebt bei Sportlern

Da Spirulina viel pflanzliches Eiweiß, Beta-Carotin und Eisen enthält, kann sie Sportlern durchaus als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen werden. Es fördert eine schnellere Erholung nach einem Training oder Wettkampf und hilft, sich voller Energie zu fühlen. Spirulina trägt auch dazu bei, Krämpfe zu vermeiden.

Spirulina - ein Ersatz für Fleisch?

Spirulina wird manchmal als "Wundernahrung" bezeichnet und ist für ihre Anhänger eine Lösung gegen den Hunger in der Welt.

Hierzulande ist sie aufgrund ihres hohen Proteingehalts ein ideales Nahrungsmittel für vegetarische Diäten. Tatsächlich hat sich diese Mikroalge als wirksam gegen die Unterernährung von Kindern erwiesen, insbesondere aufgrund ihres außergewöhnlich hohen Proteingehalts, der die wichtigsten für den Körper unentbehrlichen Aminosäuren enthält.

Spirulina wird nicht umsonst auch das Steak des Meeres genannt: Spirulina hat einen noch höheren Proteingehalt (55 bis 70 %) als Soja (35 %)! Eines der Proteine in Spirulina ist das Phycocyanin (15 % des Gesamtgewichts von Spirulina), eine Verbindung von Proteinen mit wasserlöslichen Pigmenten. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Phycocyanin das Immunsystem stimuliert und eine Rolle bei der Herstellung von roten und weißen Blutkörperchen spielt.

Eine Handvoll Spirulina enthält so viel:

  • Eiweiß wie 35 g Rindfleisch
  • Kalzium wie drei Gläser Milch
  • Eisen wie drei Schalen Spinat
  • Beta-Karotin wie 18 Karotten
  • Vitamin B12 wie 500 g Steak
  • Vitamin E wie drei Esslöffel Weizenkeime

Spirulina ist also eine Mikroalge mit einem außergewöhnlichen Nährstoffgehalt, die weder verarbeitet noch gekocht werden muss und keine Umweltverschmutzung verursacht. Das macht sie zu einer der besten Lösungen für die Zukunft einer gesunden Ernährung und für den Schutz der Umwelt. 

Die Produktion von Spirulina: Gut für den Planeten!

  • Angesichts ihrer hohen Produktivität benötigt Spirulina 30-mal weniger Anbaufläche als Soja, 40-mal weniger als Mais und 300-mal weniger als Rindfleisch.
  • Spirulina verbraucht viel weniger Süßwasser pro kg Protein als jedes andere Nahrungsmittel: 3-mal weniger als Soja, 6-mal weniger als Mais und 50-mal weniger als Rindfleisch.
  • Die Herstellung ist sehr energiesparend (einschließlich Sonnenenergie und zugeführter Energie).
  • Die Energieausbeute (erzeugte Energie in kg / verbrauchte Energie pro kg) ist 5-mal höher als bei Soja, 2-mal höher als bei Mais und 150-mal höher als bei Rindfleisch.

Weniger Fleisch zu konsumieren und es durch Spirulina zu ersetzen, bedeutet, dass der Süßwasserverbrauch für den Anbau von Futterpflanzen und die Hydrierung des Viehs drastisch reduziert wird, viel weniger Fläche für den Anbau verbraucht wird und auch die Umwelt weniger mit Pestiziden usw. belastet wird. Der Verzehr von Spirulina hat also positive Auswirkungen auf die Entwaldung und den Erhalt der Artenvielfalt.

Weniger Fleisch bedeutet auch weniger Cholesterin und Fettsäuren, was aus gesundheitlicher Sicht (Herz-Kreislauf-Probleme, Fettleibigkeit usw.) alles andere als unbedeutend ist.

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4. Dosierung, Verzehr- und Darreichungsform

Spirulina wird als getrocknetes blau-grünes Pulver, als Filamente oder in Tablettenform angeboten. Der für Spirulinapulver typische Algengeschmack wird nicht von allen Menschen geschätzt. Mit Wasser verdünnt ist er vorherrschend, aber wenn man ihn z. B. mit Apfelsaft mischt, verschwindet der Geschmack. Spirulina in Tablettenform ist eine praktische Form für den Alltag, da sie geschmacksneutral ist und das Spirulina sehr einfach dosiert werden kann.

Eine häufig gestellte Frage lautet: Kann man zu viel Spirulina konsumieren? Die Antwort lautet NEIN. Zu große Mengen einzunehmen, bringt nichts, ist aber völlig risikofrei. Als 100 % natürliches Lebensmittel ohne Zusatzstoffe hat sie keine Nebenwirkungen.

Studien über den langfristigen Verzehr von Spirulina legen nahe, dass es gut ist, täglich zwei bis fünf Gramm zu sich zu nehmen. Manche Menschen, wie z. B. Sportler, nehmen 10 g pro Tag ein; das Gleiche gilt für Menschen, die z. B. schlechte Nägel haben.

Bei Bionutra gibt es Spirulina als Bio-Pulver und als Bio-Presslinge oder in Kombination mit Chlorella: Bio-Chlorella-Spirulina-Pulver und Bio-Chlorella-Spirulina-Presslinge in Kombination mit Chlorella.

5. Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Spirulina Algen, die in freien Gewässern wachsen, können Gifte aus der Umwelt speichern und sind dann nicht geeignet für den Verzehr. Unsere Spirulina werden kontrolliert biologisch kultiviert sind. Jede Batch wird auf Schwermetalle, PAK, Mikrobiologie und Pestizide geprüft. Von Natur aus bilden diese Algen Sulfite. Diese sind aber natürlichen Ursprungs und nicht zur Konservierung zugesetzt.

Quellen:

[1] https://link.springer.com/article/10.1007/BF00004024

[2] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/B9780128210383000574